Arnt von Bodelschwingh schaut auf Wohnungsmärkte anders als viele Politiker: weniger aus der Vogelperspektive, stärker aus dem konkreten Wohnalltag heraus. Der geschäftsführende Gesellschafter des Berliner Forschungs- und Beratungsinstituts RegioKontext hat an der Studie zum Wohnungsbau-Tag 2026 mitgewirkt und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, warum der Wohnungsmarkt nicht nur zu wenig Wohnungen produziert, sondern auch im Bestand immer unbeweglicher wird. Im Dialog mit dem AIZ-Immobilienmagazin erklärt er, warum Deutschland mehr über tatsächliche Wohnsituationen wissen müsste und weshalb Makler und Verwalter wichtige Marktzeugen sind.
Das Gespräch führte Stephen Paul, AIZ-Chefredakteur
