Berlin, 24. September 2026 – Der deutsche Wohn-Immobilienmarkt hat die große Preiskorrektur der vergangenen Jahre hinter sich. Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen im Bestand haben 2025 wieder leicht zugelegt, im ersten Halbjahr 2026 setzt sich diese Entwicklung fort. Von einem neuen Aufschwung kann dennoch keine Rede sein. Gleichzeitig bleibt der Mietwohnungsmarkt angespannt und der Zugang zu Wohneigentum für viele Haushalte schwierig. Das zeigt der neue IVD-Wohn-Preisspiegel 2026/27, für den der Immobilienverband Deutschland IVD jährlich die Kauf- und Mietpreise in rund 500 Städten und Gemeinden erhebt.
„Der Kaufmarkt hat einen Boden gefunden, aber er ist noch nicht in einen neuen Aufschwung übergegangen“, so Professor Doktor Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Hohe Finanzierungshürden erschweren den Eigentumserwerb, während auf dem Mietmarkt das knappe Angebot den Druck weiter erhöht.“
